Neues Konzept
Do und go: machen und gehen
Do kennst du schon als Hilfsverb für Fragen und Verneinungen: Do you live here? She doesn't drink coffee. Aber do ist auch ein ganz normales Verb und heißt tun, machen: I do yoga, I do my homework. Deshalb kann eine Frage zwei davon haben: What do you do at the weekend? — das erste ist das Hilfsverb, das zweite heißt „machen“.
Achtung: Deutsches machen ist nicht immer do. Wenn du etwas herstellst — einen Kuchen, das Abendessen, einen Tee —, sagt man meist make: make a cake, make dinner. Für Tätigkeiten und Aufgaben nimmt man do: do the shopping, do sport.
Do und go bekommen in der dritten Person nicht nur -s, sondern -es:
| Pronoun | Do (tun, machen) | Go (gehen, fahren) |
|---|---|---|
| I / you / we / they | do | go |
| he / she / it | does | goes |
Does klingt wie „dass“ mit weichem s — es reimt sich auf buzz —, nie „duhs“. Goes dagegen klingt einfach wie go mit s: „gous“.
Go deckt gehen und fahren ab: I go to work by bus — ich fahre mit dem Bus zur Arbeit. Vor dem Ort steht to — I go to the gym, She goes to work —, außer bei home (und bei here oder there): I go home, nie to home. Für viele Freizeitaktivitäten gibt es go + -ing: go shopping (einkaufen gehen), go swimming (schwimmen gehen).